Zuchtordnung des I.B.V.

 

 Zuchtvoraussetzungen:....für den Olde english Bulldog..Renascence Bulldog...Alternativ Bulldog


Grundvoraussetzung für die Haltung und Züchtung von Hunden muss sein: die Gewährleistung einer trockenen, sauberen, ausreichend hellen und gut belüfteten Unterkunft der Tiere.  Ständig zugängliches Frischwasser und hochwertiges Futter sind genauso wie täglicher Auslauf und die Zuwendung durch den Züchter oberstes Gebot.

 Bei Inzucht und Inzestzucht muss vor der Verpaarung die schriftliche Genehmigung des Zuchtausschusses des I.B.V. eingeholt werden. Wenn eine Genehmigung erteilt wurde, so hat der Hauptzuchtwart oder ein von ihm beauftragter Zuchtwart den Wurf und dessen Entwicklung zu überwachen und zu dokumentieren.Solche Verpaarungen müssen begründet sein.

Der Hauptzuchtwart gehört dem Vorstand an. Er ist den Zuchtwarten übergeordnet und entscheidet in letzter Instanz. Ihm obliegt die Durchführung der Bestimmungen des I.B.V.

In das Zuchtbuch werden nur vom Zuchtwart abgenommene Welpen eingetragen. Beide Eltern der Welpen müssen, über eine Ahnentafel verfügen und zur Zucht zugelassen sein.


Die Welpen kontrolliert der zuständige Zuchtwart. Dabei wird die entsprechende Beurteilung in die Wurfmeldung eingetragen und dem Zuchtbuchamt gemeldet.


Die Zahl der im Wurf belassenen Welpen ist unbegrenzt. Um kräftige, gesunde und ausreichend mit Abwehrstoffen versorgte Welpen zu erhalten, ist das Stillen
durch das Muttertier vorgeschrieben. Bei entsprechend hoher Welpenzahl ist eine Beifütterung; wenn nötig sogar eine Ammenaufzucht vorzunehmen.


Die I.B.V.angehörigen Rüden und Hündinnen dürfen erst nach der HD-und ED-Auswertung zur Zucht eingesetzt werden.Die Auswertungen müssen durch einen anerkannten Tierarzt oder dafür befähigten Gutachter erfolgen.Die Rüden müssen ein Mindestalter von 12 Monaten beim ersten Deckakt erreicht haben.

Desweiteren muss eine ZTP (Zuchttauglichkeits-Prüfung nach Verordnung des IBV) erfolgreich von einem Formrichter abgenommen werden.(Rüde wie auch Hündin)


Die Hündinnen werden nach der 2. Hitze nach erbrachter HD-und ED-Auswertung zur Zucht zugelassen.
Eine Hündin darf frühstens ab einem Alter von 18 Monaten ihren ersten Wurf bekommen.Um eine Ausbeutung der Muttertiere vorzubeugen, muss nach zwei Belegungen mindestens eine Hitze ausgesetzt werden.  
Das Ende der Zuchttauglichkeit einer Hündin liegt im Alter von 7Jahren.
Ausnahmen werden durch Rat des Zuchtwartes und des Haustierarztes entschieden.

Folgende Verpaarungen werden vom I.B.V. genehmigt

HD/A mit...... HD/A-B und C

HD/B mit.......HD/A und B

HD/C mit.....HD/A

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ED/frei mit.....ED-1 und ED-2

ED/1.....mit ED/frei und ED/1

ED/2.....mit ED/frei


Die Welpen dürfen  nicht vor der 8. Lebenswoche abgegeben werden. Bei Übergabe der Welpen müssen sie mehrfach entwurmt und geimpft sein. Damit wird sicher gestellt, das der Züchter alles Mögliche zur Gesundheit der Welpen veranlasst.


Zur Kennzeichnung der Welpen werden sie duch den Tierarzt (bei der Impfung) oder durch den Zuchtwart mit einem Micro-Chip versehen.Diese Chip-Nummern werden jeweils  in der Zuchtbuchstelle auf den jeweiligen Hund registriert.


Der Zwingername der Zuchtstätte wird während der gesamten Vereinszugehörigkeit
geschützt und darf von niemand anderen benutzt werden.

IBV Mitgliedern ist es nicht gestattet über andere Vereine Wurfmeldungen bzw. Ahnentafeln zu beantragen
Diese Zuchtordnung wurde am 04.01.2014 einstimmig beschlossen und zum 07.01.2014 wirksam.

 

                      Zuchtordnung für die Französische Bulldogge                            

                                     
Identifikation


Alle Zuchthunde und Welpen sind mit einem ISO-Norm-Chip zu kennzeichnen. Bei Welpen hat dies vor der Wurfabnahme zu geschehen.

Die Chipnummern sind auf allen relevanten Unterlagen wie Wurfmeldeschein des I.B.V., der  Ahnentafel, dem Kaufvertrag und dem EU-Heimtierausweis einzutragen.
 Gesundheitliche Vorgaben für Zuchttiere

Eine Zucht darf nur mit gesunden, reinrassigen und wesensfesten Elterntieren erfolgen.
Als reinrassig gilt ein Hund, dessen Ahnentafel pro Elternseite mindestens 4 vollständige Generationen aufweist.
Hunde, die zur Zucht verwendet werden, müssen im Einzelnen folgende gesundheitliche Erfordernisse erfüllen:

1.Keilwirbeluntersuchung:

KW- Röntgenuntersuchungen können von einem Tierarzt eigener Wahl durchgeführt werden, insofern er hierfür eine Zulassung durch die Tierärztekammer besitzt.
Vor der Röntgenaufnahme ist beim Hauptzuchtwart ein KW-Befundbogen anzufordern.
Das Mindestalter für die Keilwirbeluntersuchung beträgt 12 Monate.
Dieser Befundbogen (nur die Angaben zur Identifikation der Hundes ausfüllen) sind vom Tierarzt auszufüllen und zu unterschreiben. Der KW-Befundbogen sowie die Ahnentafel des zu begutachtenden Hundes  werden an den I.B.V. gesand . Der vom Gutachter/Tierarzt ausgefüllte Befundbogen geht im Originalen an den  Eigentümer des Hundes und der I.B.V. erhält eine Kopie.
Zur Fertigung der Röntgenuntersuchung ist außer des KW-Auswertungsbogens die Original Ahnentafel der Hundes zwecks Identifikationsabgleichs durch den Röntgentierarzt mit zu bringen.Die gesamte Brust/Lendenwirbelsäule und die  Rute müssen auf dem Röntgenbild zu sehen sein.

Auf dem Röntgenbild muss der vollständige Name, die Chipnummer sowie der Name der Eigentümers vermerkt sein.


 Bis zur Klärung wie KW vererbt werden werden aus Zuchthygienischen Gründen folgende vorgaben gemacht

1.Grad                            -zur Zucht zugelassen


2.Grad                            -zur Zucht zugelassen
                     
3. Grad                           -zu Zucht zugelassen aber
                                       nur mit einem KW freien 

                                       Zuchtpartner


4.Grad                            -keine Zuchtzulassung

5.Grad                            -keine Zuchtzulassung

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2.Herzultraschalluntersuchung
Mittels Doppler

3.HD Untersuchung
Die HD Untersuchung muss/darf nur unter Narkose durchgeführt werden.Ist der Hund zu diesen Zweck in Narkose ist gleich das Gaumensegel nachzuschauen,das Ergebniss des HD röntgen ist durch eine Tierarzt zu betätigen und durch einen unabhängigen HD Gutachter  auszuwerten.
Zucht mit ,,HD-A oder B sind uneingeschränkt zuchttauglich,HD-C darf nur mit HD-A verpaart werden,HD-D darf nur in begründeten Ausnahmefällen und nur mit einem HD freien Zuchtpartner  verpaart werden.Die Entscheidung trifft der Hauptzuchtwart.HD-E ist zuchtausschließend.

4.ED/OCD 
Empfohlen und durch einen HD Gutachter auszuwerten.
  
Die gleichen Voraussetzungen wie für das KW-Gutachten sind auf die Gutachten für  ED,OCD und HD Gutachten zu übertragen.

Die HD Untersuchung darf nicht während der Läufigkeit,Trächtigkeit oder Scheinträchtigkeit vorgenommen werden.



5. Augenuntersuchung
Pflicht ist eine Untersuchung auf: Entropium,Ektropium,Katarakt und Distichiasis


6. Patella

2.Patella Unteruchung
Die  Untersuchungen auf Patellaluxation muss von einem Tierarzt  des  Bundesverbandes der Praktizierenden Tierärzte durchgeführt werden.

Mindestalter 11 Monate
Kein Hinweis auf Patellalux.    -zur Zucht zugelassen


1.Grad                                 -zur Zucht zugelassen

                                                                            aber nur mit einem PL-freien Zuchtpartner

                                            


  2.Grad und höher                  -keine Zuchtzulassung

Die Patellauntersuchung darf nicht während der Läufigkeit,Trächtigkeit oder Scheinträchtigkeit vorgenommen werden.
 

 

 Gebiss
P1 und die M3 sollten vorhanden sein,ist aber kein Zuchtausschluss.Betroffenen Zuchttiere dürfen nur mit einem vollzahnigen Zuchtpartner verpaart werden. Wünschenswert ist ein gleichmäßiges und gerades Gebiss.Eine Gebisskarte ist vom Tierarzt/Zuchtwart auszufüllen.


Weitere Zuchtvoraussetzungen

Das Mindestbelegalter für Zuchthündinnen beträgt 15 Monate.  
Das Mindestalter für Deckrüden beträgt 12 Monate

Hündinnen dürfen nach Vollendung des 7. Lebensjahres und Rüden nach Vollendung des 8. Lebensjahres nicht mehr zur Zucht eingesetzt werden.Max.5 Würfe sind für eine Hündin zugelassen, ein 6.Wurf ist, zur Schonung alter Hündinnen, nur nach Genehmigung durch den Hauptzuchtwart zugelassen.

Kaiserschnitt wird vom Zuchtbuchamt in der Ahnentafel der Mutterhündin eingetragen. Bei der Wurfbesichtigung hat sich der Zuchtwart davon zu überzeugen, ob eine Kaiserschnittgeburt vorlag oder nicht.Die KS-Geburt ist mit entsprechendem Formular des I.B.V.  innerhalb von 3 Tagen schriftlich dem Hauptzuchtwart des I.B.V. zu melden.Dieses Formular ist vom Tierarzt auszufüllen und der Grund der Kaiserschnittes einzutragen,entsprechend darf die Hündin nach Genehmigung durch den Hauptzuchtwart wieder belegt werden.Nach dem 2. Kaiserschnitt darf eine Hündin nicht mehr belegt werden.


 Zuchtzulassungsprüfung

-Das Mindestalter für die Zulassung zur Zuchtzulassungsprüfung (ZTP) beträgt 15 Monate.
-Bei der Zuchtzulassungsprüfung werden die Untersuchungsergebnisse, der Standard und das
 Wesen des Hundes beurteilt.

-Die Zuchttauglichkeit setzt den Nachweis der unter § 2 genannten gesundheitlichen
 Vorgaben, sowie eine bestandene Formwert - und Wesensbeurteilung, voraus.

-Das Original des auszufüllenden  Beurteilungsbogens verbleibt beim Hundebesitzer. Eine Kopie erhält der I.B.V.

-Zuchtwarte dürfen ihren eigenen Hunden sowie die Hunde enger Familienangehöriger nicht zuchttauglich schreiben.

Zuchtzulassungsprüfungsvoraussetzung ( ZTP-Voraussetzungen)

-Einhaltung der Mindestaltervorgaben


 Entzug der Zuchtzulassung

Bei nachweisbar später auftretender Erbkrankheiten und/oder wer nachweisbar falschen Angaben über den Gesundheitszustand des Hundes oder vorsätzlich falsche Angaben darüber in wessen Eigentum sich der Hund befindet macht, kann der Hauptzuchtwart des I.B.V.  einem zur Zucht zugelassenen Hund nachträglich die Zuchtzulassung entziehen. Es erfolgt eine Meldung an das Zuchtbuchamt   hierüber.
 
Typisierung
Jegliche Über- und Untertreibung im Typ ist nicht erlaubt.

Inzucht und Inzestverpaarungen
Sind nur nach Eingabe und Genehmigung durch den Hauptzuchtwart des I.B.V. erlaubt
Wiederholungsverpaarungen
Sind bei Welpen eines Wurfes gesundheitliche, seelische oder körperliche Mängel aufgetreten, kann der Hauptzuchtwart der I.B.V.  eine Wiederholungsverpaarung untersagen.

Ammeraufzucht von Welpen
Hat ein Wurf eine Wurfstärke ab 6 Welpen, kann eine Amme zur Welpenaufzucht hinzugezogen werden. Die Amme muss kräftig und gesund sein. Der Amme dürfen höchstens insgesamt 6 Welpen, einschließlich der eigenen, unterlegt werden.

Der Ammenbesitzer hat die Anzahl der angelegten Welpen zu bestätigen und dafür Sorge zu tragen, dass die angelegten Welpen, von denen seiner eigenen Hündin zu unterscheiden sind. Die Abnahme eine solchen Wurfes erfolgt im Haushalt der Züchters und nicht in dem des Ammenbesitzers.

 Erfordernisse an den Züchter

Der Züchter muss über ausreichendes kynologisches Fachwissen verfügen Die Zuchtordnung und das Tierschutzgesetz müssen ihm in der jeweils gültigen Fassung bekannt sein.

Die überwiegende Haltung von Hunden in einem Zwinger oder änlichem ist nicht gestattet.

Es sollte ein gesondertes Wurf-Welpenzimmer vorhanden sein Ist dies nicht vorhanden muss dies durch eine gesonderte Abtrennung so zu erreichen sein, dass ausreichend Rückzugsmöglichkeit für die Zuchthündin besteht.
 Zulassung des Zwingers

Der Zwingername bildet den Zunamen des Hundes.
Bei Beantragung des Zwingernamens an den I.B.V.  sind drei gewünschte Namen, wobei eine Reihenfolge bei der Bevorzugung angegeben werden muss, anzugeben.Der zu schützende Name muss sich deutlich von bereits geschützten Namen unterscheiden.

Eine Genehmigung und der Schutz des Zwingernamens erfolgt durch den I.B.V. sowie den Dachverband.

Der Zwingerschutz kann nur vom Eigentümer der zur Zucht ausgewählten Tiere beantragt und ausgestellt werden, hierzu muss Volljährigkeit bestehen.

Bei Beantragung eines Zwingers wird der Ort, an dem die Zucht erfolgen soll, vom Hauptzuchtwart oder einem vom Hauptzuchtwart beauftragten Person besichtigt.

Die Haltungsbedingungen, die Räumlichkeiten und der Zustand der Hunde sind gemäß der vorliegenden Zuchtordnung und des jeweiligen gültigen Tierschutzgesetzes zu kontrollieren.
Hierüber wird ein Protokoll angefertigt, das vom teilnehmenden Hauptzuchtwart und dem Züchter zu unterschreiben ist. Das Originalprotokoll verbleibt beim I.B.V. eine Kopie erhält der Züchter.

Der Umzug eines Züchters  ist umgehend dem I.B.V.   zu melden, damit eine erneute Besichtigung erfolgen kann.

Werden während der Besichtigung dem Tierschutzgesetz entgegenstehende Mängel festgestellt, kann der I.B.V.   Auflagen erteilen, die innerhalb einer festgesetzten Frist zu erfüllen sind.
Nach Behebung dieser Mängel erfolgt eine erneute Überprüfung.

Bei jeder Wurfbesichtigung und Wurfabnahme hat der Zuchtwart das Recht, alle Räumlichkeiten, in denen Hunde untergebracht sind, zu besichtigen. Diesen Zugang hat der Züchter auch bei Verdacht wegen Verstößen gegen die Zuchtordnung, hinsichtlich der Zwinger-und Zuchtvoraussetzungen, zu gewähren.

Die Zulassung des Zwingers kann jederzeit aufgehoben werden, wenn sich die Umstände der Haltung im Rahmen dieser Zuchtordnung verschlechtert haben.

Mit Beendigung der Mitgliedschaft im I.B.V.  erlischt auch der Zwingerschutz.

 Rüdenbesitzer

Der Eigentümer des Deckrüden hat sich vor einer Deckabsicht davon zu überzeugen, dass sein Rüde und die zu belegende Hündin die Zuchtvoraussetzungen des I.B.V.  erfüllen.

Wählt der Rüdeneigentümer einen vereinsfremde oder einen sich im Ausland befindlichen Hündinn aus, hat sich der Züchter vom Vorliegen einer gültigen ZTP zu überzeugen.Die Hündinn sollte die gleichen  Zuchtvoraussetzungen wie der I.B.V.   haben,liegen diese nicht vor kann eine Deckgenehmigung durch den Hauptzuchtwart des I.B.V.  untersagt werden.

Der I.B.V.   kann die Genehmigung versagen, wenn gravierende Mängel bei den Welpen zu erwarten sind.

Der verfolgte Deckakt muss dem Zuchtbuchamt innerhalb von 14 Tagen schriftlich gemeldet werden. Diese Meldepflicht besteht auch bei einem Deckakt in einem vereinsfremden oder ausländischen Zwinger.

Der Halter eines Deckrüden hat ein Deckbuch zu führen, in dem aktuell alle Angaben sämtlicher, auch vereinsfremder, Deckvorgänge festzuhalten sind. Dieses Deckbuch ist auf Verlangen vorzulegen.

Die Deckgebühr wird zwischen dem Eigentümer des Deckrüden und der Hündin frei vereinbart.
Auf die Höhe der Gebühr, sowie die Vereinbarung zum Leerbleiben der Hündin, hat der I.B.V.   keinen Einfluss, dies ist allein Sache zwischen Deckrüden-und Hündinnenbesitzer.

 Hündinnenbesitzer

Der Eigentümer der Hündin hat sich vor einer Deckabsicht davon zu überzeugen, dass die Hündin und der Rüde die Zuchtvoraussetzungen des I.B.V.  erfüllen.

Wählt der Hündinneneigentümer einen vereinsfremden oder einen sich im Ausland befindlichen Rüden aus, hat sich der Züchter vom Vorliegen einer gültigen ZTP zu überzeugen.Der Rüde sollte die gleichen  Zuchtvoraussetzungen wie der  I.B.V.   haben,liegen diese nicht vor kann eine Deckgenehmigung durch den Hauptzuchtwart des I.B.V.  untersagt werden.
Der I.B.V.   kann die Genehmigung versagen, wenn gravierende Mängel bei den Welpen zu erwarten sind.

 Meldung eines Wurfes

Alle Würfe sind vollständig, incl. Totgeburten sind  bei dem Hauptzuchtwart  des I.B.V.   innerhalb von 3 Tagen  zu melden,später eintretende Todesfälle sind sofort zu melden. Beim vollständigen Verlust des Wurfes ist die Ahnentafel zur Eintragung an den Hauptzuchtwart zu senden.

Bleibt die Hündin leer, ist dies spätestens nach 5 Tagen nach dem vorhergesehenen Wurftermin zu melden.

Der Eigentümer der Hündin hat dem Deckrüdenbesitzer das Wurfergebnis bzw. das Leerbleiben der Hündin innerhalb von 14 Tagen nach bekannt werden formlos mitzuteilen.

Hat eine Hündin eine Kaiserschnittgeburt ist dies innerhalb von 7 Tagen schriftlich dem Hauptzuchtwart  des I.B.V.   zu melden.

 Wurfbesichtigung und Abgabe der Welpen

Eine Wurfbesichtigung erfolgt durch den Zuchtwart innerhalb der ersten 3 Lebenswochen der Welpen. Es besteht die Möglichkeit die Wurfbesichtigung mit einem vereinseigenen Fragebogen vom Tierarzt machen zu lassen.

Die Abnahme des Wurfes erfolgt durch den Zuchtwart im Alter von mind.8 Wochen. Es wird ein Wurfabnahmeprotokoll angefertigt, von dem der Zuchtwart sowie der Züchter eine Abschrift erhält. Das Original verbleibt beim I.B.V.

Bei der Wurfabnahme wird überprüft, ob die Welpen gechipt wurden,die Chipnummern übereinstimmen und ob die erforderliche Erstimpfung durch den Tierarzt durchgeführt wurde. Außerdem prüft der Zuchtwart die Welpen auf Taubheit. Sollte dies festgestellt oder vermutet werden, so muss der Züchter den/die Welpen auf eigene Kosten bei einem Tierarzt audiometrisch untersuchen zu lassen.Das Ergebniss muss dem I.B.V.  durch ein Attest
des durchführenden Tierarzt bestätigt werden.

Stellt der Zuchtwart erkennbare oder Zucht ausschließende Fehler bei den  Welpen fest, erfolgt durch das Zuchtbuchamt ein entsprechender Eintrag in der Ahnentafel des/der betroffene Welpen.

Zuchtwarte dürfen bei ihren eigenen Hunden  sowie bei Hunde enger Familienangehöriger keine Wurfabnahme durchführen.

Alle Welpen müssen min. 3-mal entwurmt werden.

Dem Welpenkäufer ist ein Hinweisblatt auf die weiter zu erfolgende Entwurmung, ein Kaufvertrag, die Ahnentafel,(nach Erhalt) der Impfpass/EU-Heimtierausweis, eine Kopie des Wurfabnahmeprotokoll und ein Futter-und Pflegeplan zu übergeben.

 Ahnentafel

Die Ahnentafel ist eine Urkunde und somit als solche zu behandeln. Jegliche Fälschung oder Änderung wird strafrechtlich wegen Urkundenfälschung verfolgt.

Bei einem Besitzerwechsel ist die Anschrift des neuen Besitzers in der Ahnentafel zu vermerken.

Der Verlust der Ahnentafel ist umgehend gegenüber dem I.B.V.  anzuzeigen.

Die Umschreibung von Ahnentafeln anderer Zuchtbuchämter, sowie ausländischer Ahnentafeln ist erlaubt. Bei deutschen Ahnentafeln sind mindestens 4 Generationen, bei ausländischen Ahnentafeln mindestens 3 Generationen sowie eine amtliche Übersetzung, Voraussetzung für eine Umschreibung. Ausnahmen hiervon bestehen bei Ahnentafeln deutscher Verbände, welche grundsätzlich nur einen Eintrag von 3 Generationen platzmäßig vorsehen.
                                                                                                                                            Verstöße gegen die Zuchtordnung
Falsche, unwahre Angaben auf Deck- und Wurfmeldeschein sowie unvollständige Angaben der Welpenzahl,manipulierte Röntgenaufnahmen, unseriöse Verkaufsmethoden, nicht artgerechte Haltung der Zuchthunde, Tötung von Welpen ohne wichtigen Grund und dergleichen werden durch Verwarnung eine zeitweise/totale Zuchtsperre oder Vereinsausschluss geahndet.

Nach Bekannt werden des Verstoßes wird  innerhalb einer außerordentlichen Sitzung, welche schnellst möglichst einzuberufen ist von der Hauptvorstandschaft entschieden.
Über diese Sitzung ist Protokoll zu führen. Dieses Protokoll ist dem entsprechenden Züchter in Kopie zuzustellen. Hat der Züchter seines Erachtens berechtigte Einsprüche gegen die Entscheidung vorzubringen, hat er dies innerhalb von 14 Tagen nach Zugang des Entscheides der Vorstandschaft schriftlich mit Begründung mitzuteilen. Die Vorstandschaft verpflichtet sich in solchen Fällen  dies nochmals zu besprechen.Die dann getroffene  Entscheidung ist endgültig und nicht mehr anfechtbar.

I.B.V. Geschäftsstelle