Miniatur Bulldogge
 
 
Die Mini Bulldogge ist eine kompakte und sportliche Bulldoggen Art. Sie hat definierte Muskeln und den unverwechselbaren Bulldoggen Kopf. Sie sollte nicht ähnlich einer französischen Bulldogge, einem Short Bully oder einem exotischen Bully sein.

Bei der Zucht sollte die typische Statur der Hunde nicht verloren gehen, sie sollen nicht in kleine Formen bzw Körpergrößen gezwungen werden.
Hündinnen können jedoch etwas kleiner und schmaler gebaut sein als die Rüden. Denn einer möchte einen Hund der schwach ist oder eine schlechte Knochensubstanz 

Diese Rasse sollte nicht die typischen Athemproblme haben wie es bei manchen Bulldoggen Arten der Fall ist. Wichtig ist dass sie frei atmen können.
Die perfekte miniatur Bulldogge sollte eine kleine bis mittlere Körperhöhe haben mit einem quadratisch aussehenden Kopf und einem starken muskulösen Körper.

Weibchen Größe  : about 27 to 33 cm (11 to 13 inches)
Gewicht : 15-20 kg (lbs 33 to 44)

Rüden: about 30-36 (11,5 to 14 inches)
GEWICHT : 18-23 kg (39,5 to 50,5 lbs)
 Toleranz ist erlaubt: plus 2 cm  und minus 2 cm
 
Gewicht und Gröse sollten in Proportion zueinander passen
 
Kopf: Groß und Rund, die Augen sollten im unteren Bereich des Schädels liegen und weit geöffnet sein. Der Kopf sollte ca 1/4 so gros sein wie die gesamte Körpergröße bis zum Rist. Ein zu kleiner Kopf der nicht zur Proportion des Körpers passt wäre nicht akzeptabel.
 
Stirn: die Stirn sollte flach aber nicht zu dominant am Kopf sein.
 
Wangen: die Wangen sollten gut definiert und gut sichtbar sein. Die dürfen die Augen nich verdecken wenn man frontal odee seitlich auf das Gesicht schaut.
 
Schnauze: Die Länge der Schnauze sollte nicht kürzer als ein halbes Zoll sein und nicht länger als 1.5 Zoll. Eine deutliche Neigung von ca. 10 bis 15 Grad, von der Seite gesehen sollte ebenfalls gegeben sein. Die Nase sollte groß und breit sein und angemessen weit von den Augen entfernt. Der Abstand von der Unterseite der Augen bis zur  Spitze der Nase sollte kurz, aber im Verhältnis zu der Gesamtkopfgröße stehen.

GEBISS: Die Kiefer sollten sehr breit, quadratisch sein. der Unterkiefer darf vor dem Oberkiefer mit leichter Aufwärtskrümmung entlang seiner gesamten Länge liegen. Die Lefzen sollten mäßig hängend sein , um den Boden des Unterkiefers zu umranden. Die Zähne sollte groß und stark sein, die Eckzähne sollen weit auseinander stehen und nicht über die Lefzen stehen. Der Biss sollte in geraden Reihen sauber sein. Scherengebiss ist eine Disqualifikation.

Augen: Sollten in runder Form, von mittlerer Größe, und nicht prall sein. Jede mögliche Farbe ist akzeptabel, aber eine dunkle farbe mit blauem Schimmer, (heterocromia) sollte nicht bevorzugt werden. Pigmente um die Augen ist unerwünscht. nicht symmetrisceh Augen sind ein Disqualifikation Grund.

Ohren: Sollten hoch am Kopf gesetzt sein, weit auseinander liegend und so hoch wie möglich. Kleine Rosenohren sind bevorzugt, halb aufrechte und Knopf ohren sind, solange sie klein sind, akzeptiert. Stehohren oder "Fledermausohren", auch lange Jagdhundohren suchen führen zum Zuchtausschluss.


Nase: Die Nase sollte breit und groß sein."eingeklemmte" Nasenlöcher oder "lautes Atmen" sind schwerwiegende Fehler.
fehlt etwas Pigment an der Nase  (Schmetterling) ist es eine kleiner Fehler, komplett fehlendesPigment (Dudley) ist ein schwerwiegender Fehler.


KÖRPER: Der Hals sollte kurz, dick und leicht gewölbt sein. Es sollte ein leichter Rückgang in den Rücken hinter den Schultern vorhanden sein, ein leichter Anstieg auf die Lende, dann geschwungen an der Kruppe bis zum Schwanz und bildet so einen moderaten Karpfenrücken. Die Körperlänge vom Widerrist zur Kruppe sollte gleich der Höhe vom Boden bis zum Widerrist sein, mit vollen Seiten und gut gewölbten Rippen. Der Hund sollte breit, niedrig und mit kurzen Beinen sein.

Brust: Die Brust sollte breit, tief, voll und sich über den Ellenbogen in die Tiefe ziehen.Die Rippen sollten gut gewölbt sein (roundes).

BACK: Der Rücken sollte kurz und kräftig, sehr breit in den Schultern, schmale an der Lende sein, und an der Hüfte dick sein. Langen Hals und Strangseiten sind schwerwiegende Fehler. Ein sehr leichter Anstieg von den Schultern bis zum Rumpf wird bevorzugt. Ein Schwanken der schultetn Zurück ist ein schwerer Fehler.

RUTE: Die Rute sollte in jedem Fall kurz oder bis zu 3/4 der Körpergröße in der Länge sein. Pump Griffe sind erlaubt, aber eine vollständiger, lange4 Schwanz wird als kleinerer Fehler gewertet.

Vorderviertel: Die Schultern und Vorderbeine sollten muskulös, mäßig stabil und weit verbreitert sein. Sie sollen Stabilität und große Macht vermitteln. Die Beine sollten gerade, kurz, dick, muskulös mit guter Definition sein,  Füße sollten direkt unter den Schultern auseinander gesetzt liegen. Die Ellenbogen sollten leicht aus dem Körper gehalten werden.

Hinterläfe: Die Hinterläufe sollten kurz, gerade und stark sein, mit den Kniegelenken gut angewinkelt und gerade nach vorne zeigend.

PFOTEN: Die Füße sollten eine moderate Größe haben. rund und  kompakt sollten sie sein. Hinterbeine sollten kräftig und muskulös, und in direktem Verhältnis zu den Vorderbeinen stehen, und nicht übermäßig lang sein.
Die hinteren Füße sollten moderat in Größe, kompakt ubd auch mit kurzen Stummel Nägel sein. Die Hinterfüße sollten gerade nach vorne ausgerichtet sein.

Pigeon Zehen krumm, gespreizt oder flache Zehen AUSSCHLIESSENDE FEHLER.

Fell: Das Haar soll gerade, kurz, flach, dicht, von feiner Textur, glatt und glänzend sein. (Kein fringe, Feder oder rollen.) Die Haut sollte fest an den Körper anliegen und lockerer an Kopf und Hals sein. Der Kopf und Gesicht sollten moderate Falten haben; und an der Kehle, von Kiefer auf der Brust, sollten es zwei leicht hängende Falten sein.

FARBE: Alle Fellfarben sind annehmbar, außer merle.

CHARAKTER: Der Mini Bull ist eine sehrselbstbewusste, fröhliche und freundliche Rasse, der sich wohl mit seiner Familie und mit Außenstehenden versteht. Sie bilden starke Bindungen mit ihrer Familie und genießen die Gesellschaft von Kindern. Je mehr Belastung durch gutes Training, anderen Hunden und Menschen gegeben ist, desto wahrscheinlicher der Erfolg einer guten Erziehung. Mini Bull sollte bereitwillig andere Hunde akzeptieren. Nur geringe Anzeichen von Dominanz sind gestattet. Aggression gegenüber Mensch oder Hund, extreme Schüchternheit oder Bösartigkeit ist sehr untypisch für die Mini Bull und führt zum Zuchtausschluss.

BEWEGUNG / GANG: Bewegung sollte vor Kraft strahlen zieht ein S von vorn nach hinten. Der Gang sollte von selbstbewusster und ausgelassener Natur sein. Bevorzugte Gangart ist eine schmale Doppelspur. Alles andere sind schwer wiegende Fehler.

N.B. : Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden vorzeigen die sich vollständig im Hodensack befinden.


Schwere Fehler

Fehler die schwer bestraft werden, aber nicht für die Aberkennung von Rechten gelten:

◦ • Beide Augen nicht in der gleichen Farbe 
◦ • Knickschwanz
◦ • Instabilität von Knochen und Masse
◦ • Langes Fell


AUSSCHLIESSENDE FEHLER

◦ • Anzeige oder der Besitz von aggressives Verhalten gegenüber Menschen
◦ • Rosa oder Albino Augen
◦ • fehlen ein oder beide Hoden
◦ • ein- oder beidseitige Schwerhörigkeit 
◦. Voll Stehohren (Bat Ohren)
◦. Pigeon Zehen krumm, gespreizt oder flache Zehen
 
 AUSSCHLIESSENDE FEHLER.
◦.Afterkrallen
◦. Geschränkre oder nicht symmetrischeAugen 
◦. Mensch oder Hund Aggression, extreme Schüchternheit oder Bösartigkeit
◦. Fehlende Falten 
 
 
 
Zuchtordnung für die Miniatur Bulldogge
 
 
Gesundheitliche Vorgaben für Zuchttiere:

Folgende Verpaarungen werden vom I.B.V. genehmigt

HD/A mit...... HD/A-B und C

HD/B mit.......HD/A und B

HD/C mit.....HD/A

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ED/frei mit.....ED-1 und ED-2

ED/1.....mit ED/frei und ED/1

ED/2.....mit ED/frei

 

Weitere Untersuhungen wie PLL ( primäre Linsenluxation), Audiometrie können auf freiwilliger Basis vom Züchter durchgeführt werden.

 

Eine Zucht darf nur mit gesunden und wesensfesten Elterntieren erfolgen.
Als reinrassig gilt ein Hund, dessen Ahnentafel pro Elternseite mindestens 3 vollständige Generationen aufweist.
Hunde, die zur Zucht verwendet werden, müssen im Einzelnen folgende gesundheitliche Erfordernisse erfüllen:

 

Zuchtvorraussetzung:

Grundvorraussetzung für die Haltung und Züchtung von Hunden muss sein: die Gewährleistung einer trockenen, sauberen, ausreichend hellen und gut belüfteten Unterkunft der Tiere. Ständig zugängliches Frischwasser und hochwertiges Futter sind genauso wie täglicher Auslauf und die Zuwendung  durch den Züchter oberstes Gebot.

 

Bei Inzucht und Inzestzucht muss vor der Verpaarung die schriftliche Genehmigung durch den Zuchtwart und dem Vorstand des I.B.V. eingeholt werden. Wenn eine Genehmigung erteilt wurde, so hat der Hauptzuchtwar oder ein von ihm beauftragter Zuchtwart den Wurf und dessen Entwicklung zu überwachen und zu dokumentieren. Solche Verpaarungen müssen begründet sein. Der Hauptzuchtwart gehört dem Vorstand an. Er ist den Zuchtwarten übergeordnet und entscheidet in der letzten Instanz. Ihm obliegt die Durchführung der Bestimmungen des I.B.V.

 

In das Zuchtbuch werden nur vom Zuchtwart abgenommene Welpen eingetragen. Beide Elterntiere sollten über eine Ahnentafel verfügen und zur Zucht zugelassen sein.

 

Die Welpen kontrolliert der zuständige Zuchtwart. Dabei wird die entsprechende Beurteilung in die Wurfmeldung eingetragen und dem Zuchtbuchamt gemeldet. Die Zahl die im Wurf belassenen Welpen ist unbegrenzt. Um kräftige, gesunde und ausreichend mit Abwehrstoffen versorgte Welpen zu erhalten, ist das Stillen durch das Muttertier vorgeschrieben. Bei entsprechender hoher Welpenzahl ist eine Beifütterung; wenn nötig sogar eine Ammenaufzucht vorzunehmen. Um den Qualitätsstandard des Vereins zu sichern und rassetypische, vor allem aber möglichst gesunde Welpen zu züchten, darf nur mit zuchttauglichen Rüden gedeckt werden.

 

Die I.B.V. angehörigen Rüden und Hündinnen dürfen erst nach der Auswertung zur Zucht eingesetzt werden. Die Auswertungen ( Untersuchungen je nach Rasse, ZTP) müssen durch einen anerkannten Tierarzt oder dafür befähigten Gutachter erfolgen ( ZTP durch einem Formwertrichter). Eine Auswertung von HD und ED muss dem Verein vorgelegt werden. Weitere Auswertungen sind erwünscht, jedoch keine Pflicht.

 

Um eine Ausbeutung der Muttertiere vorzubeugen, muss nach zwei Belegungen mindestens eine Hitze ausgesetzt werden. Das Ende der Zuchttauglichkeit einer Hündin liegt im Alter von 8 Jahren. Ausnahmen werden durch den Rat des Zuchtwartes und des Haustierarztes entschieden. Die Welpen sollten nicht vor der 8. Lebenswoche abgegeben werden. Bei Übergabe der Welpen müssen sie mehrfach entwurt und geimpft sein. Damit wird sichergestellt, das der Züchter alles Mögliche zur Gesundheit der Welpen veranlasst.Zur Kennzeichnung der Welpen werden sie durch den Tierarzt ( bei der Impfung) oder durch den Zuchtwart mit einem Mikro - Chip versehen. Diese Chip-Nummern werden jeweils in der Zuchtbuchstelle auf den jeweiligen Hund registriert. Der Zwingername der Zuchtstätte wird während der gesamten Vereinszugehörigkeit geschützt und darf von niemand anderen benutzt werden.

 

 Gebiss
P1 und die M3 sollten vorhanden sein,ist aber kein Zuchtausschluss.Betroffenen Zuchttiere dürfen nur mit einem vollzahnigen Zuchtpartner verpaart werden. Wünschenswert ist ein gleichmäßiges und gerades Gebiss.Eine Gebisskarte ist vom Tierarzt/Zuchtwart auszufüllen.


Weitere Zuchtvoraussetzungen

Das Mindestbelegalter für Zuchthündinnen beträgt 15 Monate.  
Das Mindestalter für Deckrüden beträgt 12 MonateHündinnen dürfen nach Vollendung des 7. Lebensjahres und Rüden nach Vollendung des 8. Lebensjahres nicht mehr zur Zucht eingesetzt werden.Max.5 Würfe sind für eine Hündin zugelassen, ein 6.Wurf ist, zur Schonung alter Hündinnen, nur nach Genehmigung durch den Hauptzuchtwart zugelassen.


 Zuchtzulassungsprüfung

-Das Mindestalter für die Zulassung zur Zuchtzulassungsprüfung (ZTP) beträgt 15 Monate.
-Bei der Zuchtzulassungsprüfung werden die Untersuchungsergebnisse, der Standard und das  Wesen des Hundes beurteilt.

-Das Original des auszufüllenden  Beurteilungsbogens verbleibt beim Hundebesitzer. Eine Kopie erhält der I.B.V.

-Zuchtwarte dürfen ihren eigenen Hunden sowie die Hunde enger Familienangehöriger nicht zuchttauglich schreiben.

- Zuchtzulassungsprüfungsvoraussetzung ( ZTP-Voraussetzungen)

-Einhaltung der Mindestaltervorgaben


 Entzug der Zuchtzulassung

Bei nachweisbar später auftretender Erbkrankheiten und/oder wer nachweisbar falschen Angaben über den Gesundheitszustand des Hundes oder vorsätzlich falsche Angaben darüber in wessen Eigentum sich der Hund befindet macht, kann der Hauptzuchtwart des I.B.V.  einem zur Zucht zugelassenem Hund nachträglich die Zuchtzulassung entziehen. Es erfolgt eine Meldung an das Zuchtbuchamt   hierüber.
 
Typisierung
Jegliche Über- und Untertreibung im Typ ist nicht erlaubt.

Inzucht und Inzestverpaarungen

Sind nur nach Eingabe und Genehmigung durch den Hauptzuchtwart des I.B.V. erlaubt
Wiederholungsverpaarungen
Sind bei Welpen eines Wurfes gesundheitliche, seelische oder körperliche Mängel aufgetreten, kann der Hauptzuchtwart der I.B.V.  eine Wiederholungsverpaarung untersagen.

Ammenaufzucht von Welpen


Hat ein Wurf eine Wurfstärke ab 6 Welpen, kann eine Amme zur Welpenaufzucht hinzugezogen werden. Die Amme muss kräftig und gesund sein. Der Amme dürfen höchstens insgesamt 6 Welpen, einschließlich der eigenen, unterlegt werden.Der Ammenbesitzer hat die Anzahl der angelegten Welpen zu bestätigen und dafür Sorge zu tragen, dass die angelegten Welpen, von denen seiner eigenen Hündin zu unterscheiden sind. Die Abnahme eine solchen Wurfes erfolgt im Haushalt der Züchters und nicht in dem des Ammenbesitzers.

 Erfordernisse an den Züchter

Der Züchter muss über ausreichendes Fachwissen verfügen Die Zuchtordnung und das Tierschutzgesetz müssen ihm in der jeweils gültigen Fassung bekannt sein.Die überwiegende Haltung von Hunden in einem Zwinger oder änlichem ist nicht gestattet.
Es sollte ein gesondertes Wurf-Welpenzimmer vorhanden sein Ist dies nicht vorhanden muss dies durch eine gesonderte Abtrennung so zu erreichen sein, dass ausreichend Rückzugsmöglichkeit für die Zuchthündin besteht.


 Zulassung des Zwingers
Der Zwingername bildet den Zunamen des Hundes.
Bei Beantragung des Zwingernamens an den I.B.V.  sind drei gewünschte Namen, wobei eine Reihenfolge bei der Bevorzugung angegeben werden muss, anzugeben.Der zu schützende Name muss sich von bereits geschützten Namen unterscheiden.
Eine Genehmigung und der Schutz des Zwingernamens erfolgt durch den I.B.V. 
 Bei jeder Wurfbesichtigung und Wurfabnahme hat der Zuchtwart das Recht, alle Räumlichkeiten, in denen Hunde untergebracht sind, zu besichtigen. Diesen Zugang hat der Züchter auch bei Verdacht wegen Verstößen gegen die Zuchtordnung, hinsichtlich der Zwinger-und Zuchtvoraussetzungen, zu gewähren.
 Die Zulassung des Zwingers kann jederzeit aufgehoben werden, wenn sich die Umstände der Haltung im Rahmen dieser Zuchtordnung verschlechtert haben.
 Mit Beendigung der Mitgliedschaft im I.B.V.  erlischt auch der Zwingerschutz.

 Rüdenbesitzer

Der Eigentümer des Deckrüden hat sich vor einer Deckabsicht davon zu überzeugen, dass sein Rüde und die zu belegende Hündin die Zuchtvoraussetzungen des I.B.V.  erfüllen.Wählt der Rüdeneigentümer einen vereinsfremde oder einen sich im Ausland befindlichen Hündinn aus, hat sich der Züchter vom Vorliegen einer gültigen ZTP zu überzeugen.Die Hündinn sollte die gleichen  Zuchtvoraussetzungen wie der I.B.V.   haben.
Der Halter eines Deckrüden hat ein Deckbuch zu führen, in dem aktuell alle Angaben sämtlicher, auch vereinsfremder, Deckvorgänge festzuhalten sind. 
Die Deckgebühr wird zwischen dem Eigentümer des Deckrüden und der Hündin frei vereinbart.
Auf die Höhe der Gebühr, sowie die Vereinbarung zum Leerbleiben der Hündin, hat der I.B.V.   keinen Einfluss, dies ist allein Sache zwischen Deckrüden-und Hündinnenbesitzer.

 Hündinnenbesitzer

Der Eigentümer der Hündin hat sich vor einer Deckabsicht davon zu überzeugen, dass die Hündin und der Rüde die Zuchtvoraussetzungen des I.B.V.  erfüllen.Wählt der Hündinneneigentümer einen vereinsfremden oder einen sich im Ausland befindlichen Rüden aus, hat sich der Züchter vom Vorliegen einer gültigen ZTP zu überzeugen.Der Rüde sollte die gleichen  Zuchtvoraussetzungen wie der  I.B.V.  haben.

 Meldung eines Wurfes

Alle Würfe sind vollständig, incl. Totgeburten bei dem Hauptzuchtwart  des I.B.V.   innerhalb von 3 Tagen  zu melden,später eintretende Todesfälle sind sofort zu melden. Hat eine Hündin eine Kaiserschnittgeburt ist dies innerhalb von 7 Tagen schriftlich dem Hauptzuchtwart  des I.B.V.   zu melden.


Wurfbesichtigung und Abgabe der Welpen
Die Abnahme des Wurfes erfolgt durch den Zuchtwart im Alter von mind.7 Wochen. Es wird ein Wurfabnahmeprotokoll angefertigt, von dem der Zuchtwart sowie der Züchter eine Abschrift erhält. Das Original verbleibt beim I.B.V. Bei der Wurfabnahme wird überprüft, ob die Welpen gechipt wurden und die Chipnummern übereinstimmen. Außerdem prüft der Zuchtwart die Welpen auf Taubheit. Sollte dies festgestellt oder vermutet werden, so muss der Züchter den/die Welpen auf eigene Kosten bei einem Tierarzt audiometrisch untersuchen zu lassen.Das Ergebniss muss dem I.B.V.  mitgeteilt werden.
Zuchtwarte dürfen bei ihren eigenen Hunden  sowie bei Hunde enger Familienangehöriger keine Wurfabnahme durchführen.
Alle Welpen müssen min. 3-mal entwurmt werden.
Die Welpen dürfen nicht vor der 8. Lebendswoche abgegeben werden.
Dem Welpenkäufer ist ein Hinweisblatt auf die weiter zu erfolgende Entwurmung, ein Kaufvertrag, die Ahnentafel,(nach Erhalt) der Impfpass/EU-Heimtierausweis, eine Kopie des Wurfabnahmeprotokoll und ein Futter-und Pflegeplan zu übergeben.

 Ahnentafel

Die Ahnentafel ist eine Urkunde und somit als solche zu behandeln. Jegliche Fälschung oder Änderung wird strafrechtlich wegen Urkundenfälschung verfolgt. Bei einem Besitzerwechsel ist die Anschrift des neuen Besitzers in der Ahnentafel zu vermerken.
Der Verlust der Ahnentafel ist umgehend gegenüber dem I.B.V.  anzuzeigen.
Die Umschreibung von Ahnentafeln anderer Zuchtbuchämter, sowie ausländischer Ahnentafeln ist erlaubt. Bei deutschen Ahnentafeln sind mindestens 3 Generationen, bei ausländischen Ahnentafeln ebenfalls mindestens 3 Generationen sowie eine amtliche Übersetzung, Voraussetzung für eine Umschreibung. Ausnahmen hiervon bestehen bei Ahnentafeln deutscher Verbände, welche grundsätzlich nur einen Eintrag von 3 Generationen platzmäßig vorsehen.
                                                                                                                                            Verstöße gegen die Zuchtordnung


Falsche, unwahre Angaben auf Deck- und Wurfmeldeschein sowie unvollständige Angaben der Welpenzahl,manipulierte Röntgenaufnahmen, unseriöse Verkaufsmethoden, nicht artgerechte Haltung der Zuchthunde, Tötung von Welpen ohne wichtigen Grund und dergleichen werden durch Verwarnung eine zeitweise/totale Zuchtsperre oder Vereinsausschluss geahndet.
Nach Bekannt werden des Verstoßes wird  innerhalb einer außerordentlichen Sitzung, welche schnellst möglichst einzuberufen ist von der Hauptvorstandschaft entschieden.
Über diese Sitzung ist Protokoll zu führen. Dieses Protokoll ist dem entsprechenden Züchter in Kopie zuzustellen. Hat der Züchter seines Erachtens berechtigte Einsprüche gegen die Entscheidung vorzubringen, hat er dies innerhalb von 14 Tagen nach Zugang des Entscheides der Vorstandschaft schriftlich mit Begründung mitzuteilen. Die Vorstandschaft verpflichtet sich in solchen Fällen  dies nochmals zu besprechen.Die dann getroffene  Entscheidung ist endgültig und nicht mehr anfechtbar.

Die Welpen dürfen  nicht vor der 8. Lebenswoche abgegeben werden. Bei Übergabe der Welpen müssen sie mehrfach entwurmt und geimpft sein. Damit wird sicher gestellt, das der Züchter alles Mögliche zur Gesundheit der Welpen veranlasst.
Zur Kennzeichnung der Welpen werden sie duch den Tierarzt (bei der Impfung) oder durch den Zuchtwart mit einem Micro-Chip versehen.Diese Chip-Nummern werden jeweils  in der Zuchtbuchstelle auf den jeweiligen Hund registriert.
Der Zwingername der Zuchtstätte wird während der gesamten Vereinszugehörigkeit
geschützt und darf von niemand anderen benutzt werden.
IBV Mitgliedern ist es nicht gestattet über andere Vereine Wurfmeldungen bzw. Ahnentafeln zu beantragen

 

 

Geändert am 10.02.2019

 


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