NEW ENGLISH BULLDOG 


Mit der Olde Englische Bulldogge nicht zu verwechseln, die eine Wiedererschaffung der Arbeiterklasse-Bulldoggen von den alten Zeiten ist. Die Neue englische Bulldogge ist eine alternative englische Bulldogge, nicht eine Alternative Olde englische Bulldogge. Es ist eine Rasse zwischen der alternativen Olde englische Bulldogge und der heutigen Englischen Bulldogge. In Größe befindet sie sich zwischen diesen beiden Rassen.

Es ist ein sehr gesunder Hund mit ausgezeichneter Bewegung, sportlicher als die englische Bulldogge aber ohne übermäßigem Bewegungstreib. Sie passen sich gut an das Stadt-Leben an.

Es gibt diese wunderschönen Bulldogs seit Jahrzehnten. Sie wurden als foundational Olde English Bulldogges registriert aber nicht als vollwertiger Olde Englische Bulldogge anerkannt. Auch in der Welt der Englischen Bulldoggen als Mischling betrachtet. Ein Hund zwischen 2 Welten.

Wir haben für diese Hunde einen speziellen Platz geschafft indem wir für sie einen Rassenstandard erstellt haben, den viele Liebhaber mögen sie in diesem Erscheinungsbild. Wir werden sie als Neu Englische Bulldogge in die Show-Ringe bringen.

Allgemeines Erscheinungsbild:

Die ideale Neue englische Bulldogge ist ein kleinerer mittelgrosser Hund mit einem stämmigen und sehr muskulösen Körper, einem großen und starken Kopf. Es ist ein sportlicher Hund der Tätigkeiten wie Springpole und Agility schätzt. Er is an seine Familie sehr gebunden, darum verträgt er Kennelhaltung schlecht.

Ihre Lebenerwartung beträgt ungefär 10 bis 14 Jahre.

Kopf: Im Verhältnis zum Körper gross, sein Umfang soll 20 % über der Höhe des Hundes am Widerrist betragen. Tiefe Stirnfurche zwischen den Augen, die bis auf dem Schädel verläuft. Die Stirne ist muskulös. Der Kopf hat Falten aber ohne Übertreibung. Von der Schnautze bis zur Leftzen runter verlaufen 2 Falten. Die Leftzen sind halbhängend. Eine gemässigte Wamme ist am Unterkopf vorhanden. Der Kopf soll vom Profil mit offener Schnautze rund wirken. Die Schnautze soll nicht den Eindruck geben vom Gesicht hinauszustehen.

Ohren: weit auseindander gesetzt und hoch, Rosenohren sind bevorzugt. Sie sind höher gesetzt als bei der Englischen Bulldogge. "Fly away Ohren", halb aufstehend oder kleine Knopfohren sind gestattet. Völlig aufstehende Ohren oder grosse fallende Ohren sind ausschliessende Fehler.

Schnautze: sehr kurz, quadratisch und breit an dem Ansatz. Ca 1/4 der Länge des Kopfes von dem Occipitus bis zur Nasenspitze. Minimum 2 Cm, Maximum 5 cm vom Stop (nicht Stirnfurche) bis zur Spitze der Nase. Der Kiefer hat Unterbiss 2 cm bis 2,5 cm. Schärenkiefer, inverser Schärenkiefer, oder beigefügte Schneidezähne, schiefer Kiefer sind ausschliessende Fehler.


Augen: weit ausseinader gesetzt und tief im Schädel, gemäßigter Größe. Jede Farbe ist akzeptiert. Die Augenlieder sind eng, Tendenz zu Entro -oder Extropian sind FEHLER.

Nase : Gross mit offenen Nasenlöcher ohne Zeichen von Atemnot. Alle Farben sind akzeptiert. Mangel an Pigment ist ein FEHLER. Eine Pigmentlose Nase ist ein AUSSCHLIESSENDER FEHLER.

Nacken: kurz und fast so breit wie der Kopf der ohne Übergang in die Schultern fliesst, ohne den Eindruck zu geben einen Stop zwischen dem Nacken und dem Rücken zu machen.

Brustkorb: breit mit gerundeten Rippen. Die Tiefe soll mindestens bis zu den Ellebogen reichen. Ein schmaler Brustkorb ist ein ERNSTER FELER. Von vorne gesehen sollte man ein Quadrat sehen, von Fuss zu Fuss und Füsse zu Achselwinkel. 100% in Breite, 100-125% in Höhe.

Rücken: Kurz soll im Verhältnis des Körpers quadratisch wirken. Der Rücken gerade mit einer leicher Steigung zu den Schultern, eine ganz leiche Senkung zu den Schultern ist geduldet. Ein "Sattelrücken" ist ein FEHLER.

Schultern: breit und muskulös mit augeprägtem Winkel um eine gute Bewegung zu gewähren.
 
Vorderhand: Vorderbeine sind gerade mit gutem Knochenbau. Ost/Westvorderbeine sind ein FEHLER. Ein Mangel an Knochensubstanz ist ein ERNSTER FEHLER.


Ellebogen: sind ziemlich nahe am Körper, leicht abstehend ist geduldet.
 
Hinterhand: von der Seite gesehen haben die Hinterbeine einen gemässigten Winkel an den Knien, von hinten gesehen sind die Beine gerade, O-Beine ist ein Fehler, Kuhsprunggelenke ist EIN SERIÖSER FEHLER. 

Bewegung: Hunde sollen eine ausgewogenen Gang haben und imstande sein, senkrecht Sprünge zu machen.

Füße: rund mit engen Zähen, sowohl die Vorderen -als auch hinteren, und die Sprunggelenke sollen kräftig sein. Schwache Sprunggelenke oder gespreizte Zähen sind AUSSCHLIESSENDE FEHLER.

Höhe: Weibchen - 38 bis 40 cm Rüden - 40 bis 42 cm. Eine Größe Minus 3 cm ist geduldet, eine Größe mehr als + 3 cm über dem Maximum des Standards (inkl. Toleranz von +3 cm) ist ein ernster FEHLER.

Gewicht: 20-30 Kg für Weibchen, Rüden 22-35 Kg.

Farbe: Alle Farben sind gestattet ohne Bevorzugung für eine über eine andere: schwarz, schwarz/rotbraun, weiß, schokoladenbraun, rot, falb, blau, lilac, auch Varianten diesen Farben gescheckt, gestromt, tricolor. Das Fell ist kurz. Ein gewelltes oder ein langes Fell sind AUSSCHLIESSENDE FEHLER.

Rute: Eine kurze halbe Rute oder kurze gerade Rute (spike tail) ist bevorzugt, eine kurze Zapfenzieher Rute ist gedulted solange sie gut definiert, und nicht hoch angesetzt ist. Eine volle Rute oder Kinkrute ist akzeptiert da coupieren in Europa verboten ist.

Charakter: gesellig und froh.

Rüden müssen 2 offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden. Cryptorchidie ist ein AUSSCHLIESSENDER FELHER.

FEHLER DIE ZUM AUSSCHLUSS FÜHREN

Die im Standard erwähnten oder :

Verhaltensstörung: Ängstlichkeit oder Agressivität

Die Auswahl der Elterntiere wird mit grösster Aufmerksamkeit durchgeführt. Ein Hund der z. B. eine Maximum-Länge Schnautze hat, sollte mit einem Hund mit einer Minimal-langer Schnautze gepaart werden, das gleiche mit der Widerristhöhe um dem Standard getreue Welpen zu produzieren. Fehler werden nicht verdoppelt, die Elterntiere werden mit sorgfalt ausgewählt um sich perfekt zu ergänzen.

Kategorie: Familenhund

 

Zuchtordnung

 

Bis zur Klärung wie KW vererbt werden, werden aus Zuchthygienischen Gründen folgende vorgaben gemacht

1.Grad                           ( Kein Keilwirbel)  -zur Zucht zugelassen


2.Grad                            ( es liegen 1-3 keilwirbel vor) -zur Zucht zugelassen
                     
3. Grad                           ( es liegen 4-6 Keilwirbel vor)  keine Zuchtzulassung


4.Grad                            -keine Zuchtzulassung

5.Grad                            -keine Zuchtzulassung

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2.Patella Unteruchung
Die  Untersuchungen auf Patellaluxation muss von einem Tierarzt  des  Bundesverbandes der Praktizierenden Tierärzte durchgeführt werden.

Mindestalter 12 Monat

Kein Hinweis auf Patellalux.    -zur Zucht zugelassen


1.Grad                                      -zur Zucht zugelassen

                                                   aber nur mit einem PL-freien Zuchtpartner

                                            

 2.Grad und höher                    -keine Zuchtzulassung

Die Patellauntersuchung darf nicht während der Läufigkeit,Trächtigkeit oder Scheinträchtigkeit vorgenommen werden.

 

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Weitere Untersuchungen sind erwünscht und  können auf freiwilliger Basis vom Züchter durchgeführt werden:

 


- Herzultraschalluntersuchung
Mittels Doppler

- HD Untersuchung
Die HD Untersuchung muss/darf nur unter Narkose durchgeführt werden.Ist der Hund zu diesen Zweck in Narkose ist gleich das Gaumensegel nachzuschauen,das Ergebniss des HD röntgen ist durch eine Tierarzt zu betätigen und durch einen unabhängigen HD Gutachter  auszuwerten.


- ED/OCD 
Empfohlen und durch einen HD Gutachter auszuwerten.
  
Die gleichen Voraussetzungen wie für das KW-Gutachten sind auf die Gutachten für  ED,OCD und HD Gutachten zu übertragen.

Die HD Untersuchung darf nicht während der Läufigkeit,Trächtigkeit oder Scheinträchtigkeit vorgenommen werden.


-  Augenuntersuchung
Entropium,Ektropium,Katarakt und Distichiasis

 

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Eine Zucht darf nur mit gesunden und wesensfesten Elterntieren erfolgen.
Als reinrassig gilt ein Hund, dessen Ahnentafel pro Elternseite mindestens 3 vollständige Generationen aufweist.
Hunde, die zur Zucht verwendet werden, müssen im Einzelnen folgende gesundheitliche Erfordernisse erfüllen:

 

 

Zuchtvorraussetzung:

Grundvorraussetzung für die Haltung und Züchtung von Hunden muss sein: die Gewährleistung einer trockenen, sauberen, ausreichend hellen und gut belüfteten Unterkunft der Tiere. Ständig zugängliches Frischwasser und hochwertiges Futter sind genauso wie täglicher Auslauf und die Zuwendung  durch den Züchter oberstes Gebot.

 

Bei Inzucht und Inzestzucht muss vor der Verpaarung die schriftliche Genehmigung durch den Zuchtwart und dem Vorstand des I.B.V. eingeholt werden. Wenn eine Genehmigung erteilt wurde, so hat der Hauptzuchtwar oder ein von ihm beauftragter Zuchtwart den Wurf und dessen Entwicklung zu überwachen und zu dokumentieren. Solche Verpaarungen müssen begründet sein. Der Hauptzuchtwart gehört dem Vorstand an. Er ist den Zuchtwarten übergeordnet und entscheidet in der letzten Instanz. Ihm obliegt die Durchführung der Bestimmungen des I.B.V.

 

In das Zuchtbuch werden nur vom Zuchtwart abgenommene Welpen eingetragen. Beide Elterntiere sollten über eine Ahnentafel verfügen und zur Zucht zugelassen sein.

 

Die Welpen kontrolliert der zuständige Zuchtwart. Dabei wird die entsprechende Beurteilung in die Wurfmeldung eingetragen und dem Zuchtbuchamt gemeldet. Die Zahl die im Wurf belassenen Welpen ist unbegrenzt. Um kräftige, gesunde und ausreichend mit Abwehrstoffen versorgte Welpen zu erhalten, ist das Stillen durch das Muttertier vorgeschrieben. Bei entsprechender hoher Welpenzahl ist eine Beifütterung; wenn nötig sogar eine Ammenaufzucht vorzunehmen. Um den Qualitätsstandard des Vereins zu sichern und rassetypische, vor allem aber möglichst gesunde Welpen zu züchten, darf nur mit zuchttauglichen Rüden gedeckt werden.

 

Die I.B.V. angehörigen Rüden und Hündinnen dürfen erst nach der Auswertung zur Zucht eingesetzt werden. Die Auswertungen ( Untersuchungen je nach Rasse, ZTP) müssen durch einen anerkannten Tierarzt oder dafür befähigten Gutachter erfolgen ( ZTP durch einem Formwertrichter). 

 

Um eine Ausbeutung der Muttertiere vorzubeugen, muss nach zwei Belegungen mindestens eine Hitze ausgesetzt werden. Das Ende der Zuchttauglichkeit einer Hündin liegt im Alter von 8 Jahren. Ausnahmen werden durch den Rat des Zuchtwartes und des Haustierarztes entschieden. Die Welpen sollten nicht vor der 8. Lebenswoche abgegeben werden. Bei Übergabe der Welpen müssen sie mehrfach entwurt und geimpft sein. Damit wird sichergestellt, das der Züchter alles Mögliche zur Gesundheit der Welpen veranlasst.Zur Kennzeichnung der Welpen werden sie durch den Tierarzt ( bei der Impfung) oder durch den Zuchtwart mit einem Mikro - Chip versehen. Diese Chip-Nummern werden jeweils in der Zuchtbuchstelle auf den jeweiligen Hund registriert. Der Zwingername der Zuchtstätte wird während der gesamten Vereinszugehörigkeit geschützt und darf von niemand anderen benutzt werden.

 

 Gebiss
P1, P2,P3 und die M3 sollten vorhanden sein,ist aber kein Zuchtausschluss. Wünschenswert ist ein gleichmäßiges und gerades Gebiss.Eine Gebisskarte ist vom Tierarzt/Zuchtwart auszufüllen.


Weitere Zuchtvoraussetzungen

Das Mindestbelegalter für Zuchthündinnen beträgt 15 Monate.  
Das Mindestalter für Deckrüden beträgt 12 MonateHündinnen dürfen nach Vollendung des 7. Lebensjahres und Rüden nach Vollendung des 8. Lebensjahres nicht mehr zur Zucht eingesetzt werden.Max.5 Würfe sind für eine Hündin zugelassen, ein 6.Wurf ist, zur Schonung alter Hündinnen, nur nach Genehmigung durch den Hauptzuchtwart zugelassen.


 Zuchtzulassungsprüfung

-Das Mindestalter für die Zulassung zur Zuchtzulassungsprüfung beträgt 12 Monate.

-Bei der Zuchtzulassungsprüfung werden die Untersuchungsergebnisse, der Standard und das  Wesen des Hundes beurteilt.

-Das Original des auszufüllenden  Beurteilungsbogens verbleibt beim Hundebesitzer. Eine Kopie erhält der I.B.V.

- Zuchtzulassungsprüfungsvoraussetzung ( ZTP-Voraussetzungen)

-Einhaltung der Mindestaltervorgaben


 Entzug der Zuchtzulassung

Bei nachweisbar später auftretender Erbkrankheiten und/oder wer nachweisbar falschen Angaben über den Gesundheitszustand des Hundes oder vorsätzlich falsche Angaben darüber in wessen Eigentum sich der Hund befindet macht, kann der Hauptzuchtwart des I.B.V.  einem zur Zucht zugelassenem Hund nachträglich die Zuchtzulassung entziehen. Es erfolgt eine Meldung an das Zuchtbuchamt   hierüber.
 
Typisierung
Jegliche Über- und Untertreibung im Typ ist nicht erlaubt.

Inzucht und Inzestverpaarungen

Sind nur nach Eingabe und Genehmigung durch den Hauptzuchtwart des I.B.V. erlaubt
Wiederholungsverpaarungen
Sind bei Welpen eines Wurfes gesundheitliche, seelische oder körperliche Mängel aufgetreten, kann der Hauptzuchtwart der I.B.V.  eine Wiederholungsverpaarung untersagen.

Ammenaufzucht von Welpen


Hat ein Wurf eine Wurfstärke ab 6 Welpen, kann eine Amme zur Welpenaufzucht hinzugezogen werden. Die Amme muss kräftig und gesund sein. Der Amme dürfen höchstens insgesamt 6 Welpen, einschließlich der eigenen, unterlegt werden.Der Ammenbesitzer hat die Anzahl der angelegten Welpen zu bestätigen und dafür Sorge zu tragen, dass die angelegten Welpen, von denen seiner eigenen Hündin zu unterscheiden sind. Die Abnahme eine solchen Wurfes erfolgt im Haushalt der Züchters und nicht in dem des Ammenbesitzers.

 Erfordernisse an den Züchter

Der Züchter muss über ausreichendes Fachwissen verfügen Die Zuchtordnung und das Tierschutzgesetz müssen ihm in der jeweils gültigen Fassung bekannt sein.Die überwiegende Haltung von Hunden in einem Zwinger oder änlichem ist nicht gestattet.
Es sollte ein gesondertes Wurf-Welpenzimmer vorhanden sein Ist dies nicht vorhanden muss dies durch eine gesonderte Abtrennung so zu erreichen sein, dass ausreichend Rückzugsmöglichkeit für die Zuchthündin besteht.


 Zulassung des Zwingers
Der Zwingername bildet den Zunamen des Hundes.
Bei Beantragung des Zwingernamens an den I.B.V.  sind drei gewünschte Namen, wobei eine Reihenfolge bei der Bevorzugung angegeben werden muss, anzugeben.Der zu schützende Name muss sich von bereits geschützten Namen unterscheiden.
Eine Genehmigung und der Schutz des Zwingernamens erfolgt durch den I.B.V. 
 Bei jeder Wurfbesichtigung und Wurfabnahme hat der Zuchtwart das Recht, alle Räumlichkeiten, in denen Hunde untergebracht sind, zu besichtigen. Diesen Zugang hat der Züchter auch bei Verdacht wegen Verstößen gegen die Zuchtordnung, hinsichtlich der Zwinger-und Zuchtvoraussetzungen, zu gewähren.
 Die Zulassung des Zwingers kann jederzeit aufgehoben werden, wenn sich die Umstände der Haltung im Rahmen dieser Zuchtordnung verschlechtert haben.
 Mit Beendigung der Mitgliedschaft im I.B.V.  erlischt auch der Zwingerschutz.

 Rüdenbesitzer

Der Eigentümer des Deckrüden hat sich vor einer Deckabsicht davon zu überzeugen, dass sein Rüde und die zu belegende Hündin die Zuchtvoraussetzungen des I.B.V.  erfüllen.Wählt der Rüdeneigentümer einen vereinsfremde oder einen sich im Ausland befindlichen Hündinn aus, hat sich der Züchter vom Vorliegen einer gültigen ZTP zu überzeugen.Die Hündinn sollte die gleichen  Zuchtvoraussetzungen wie der I.B.V.   haben.
Der Halter eines Deckrüden hat ein Deckbuch zu führen, in dem aktuell alle Angaben sämtlicher, auch vereinsfremder, Deckvorgänge festzuhalten sind. 
Die Deckgebühr wird zwischen dem Eigentümer des Deckrüden und der Hündin frei vereinbart.
Auf die Höhe der Gebühr, sowie die Vereinbarung zum Leerbleiben der Hündin, hat der I.B.V.   keinen Einfluss, dies ist allein Sache zwischen Deckrüden-und Hündinnenbesitzer.

 Hündinnenbesitzer

Der Eigentümer der Hündin hat sich vor einer Deckabsicht davon zu überzeugen, dass die Hündin und der Rüde die Zuchtvoraussetzungen des I.B.V.  erfüllen.Wählt der Hündinneneigentümer einen vereinsfremden oder einen sich im Ausland befindlichen Rüden aus, hat sich der Züchter vom Vorliegen einer gültigen ZTP zu überzeugen.Der Rüde sollte die gleichen  Zuchtvoraussetzungen wie der  I.B.V.  haben.

 Meldung eines Wurfes

Alle Würfe sind vollständig, incl. Totgeburten bei dem Hauptzuchtwart  des I.B.V.   innerhalb von 3 Tagen  zu melden,später eintretende Todesfälle sind sofort zu melden. Hat eine Hündin eine Kaiserschnittgeburt ist dies innerhalb von 7 Tagen schriftlich dem Hauptzuchtwart  des I.B.V.   zu melden.


Wurfbesichtigung und Abgabe der Welpen
Die Abnahme des Wurfes erfolgt durch den Zuchtwart im Alter von mind.7 Wochen. Es wird ein Wurfabnahmeprotokoll angefertigt, von dem der Zuchtwart sowie der Züchter eine Abschrift erhält. Das Original verbleibt beim I.B.V. Bei der Wurfabnahme wird überprüft, ob die Welpen gechipt wurden und die Chipnummern übereinstimmen. Außerdem prüft der Zuchtwart die Welpen auf Taubheit. Sollte dies festgestellt oder vermutet werden, so muss der Züchter den/die Welpen auf eigene Kosten bei einem Tierarzt audiometrisch untersuchen zu lassen.Das Ergebniss muss dem I.B.V.  mitgeteilt werden.
Zuchtwarte dürfen bei ihren eigenen Hunden  sowie bei Hunde enger Familienangehöriger keine Wurfabnahme durchführen.
Alle Welpen müssen min. 3-mal entwurmt werden.
Die Welpen dürfen nicht vor der 8. Lebendswoche abgegeben werden.
Dem Welpenkäufer ist ein Hinweisblatt auf die weiter zu erfolgende Entwurmung, ein Kaufvertrag, die Ahnentafel,(nach Erhalt) der Impfpass/EU-Heimtierausweis, eine Kopie des Wurfabnahmeprotokoll und ein Futter-und Pflegeplan zu übergeben.

 Ahnentafel

Die Ahnentafel ist eine Urkunde und somit als solche zu behandeln. Jegliche Fälschung oder Änderung wird strafrechtlich wegen Urkundenfälschung verfolgt. Bei einem Besitzerwechsel ist die Anschrift des neuen Besitzers in der Ahnentafel zu vermerken.
Der Verlust der Ahnentafel ist umgehend gegenüber dem I.B.V.  anzuzeigen.
Die Umschreibung von Ahnentafeln anderer Zuchtbuchämter, sowie ausländischer Ahnentafeln ist erlaubt. Bei deutschen Ahnentafeln sind mindestens 3 Generationen, bei ausländischen Ahnentafeln ebenfalls mindestens 3 Generationen sowie eine amtliche Übersetzung, Voraussetzung für eine Umschreibung. Ausnahmen hiervon bestehen bei Ahnentafeln deutscher Verbände, welche grundsätzlich nur einen Eintrag von 3 Generationen platzmäßig vorsehen.
                                                                                                                                            Verstöße gegen die Zuchtordnung


Falsche, unwahre Angaben auf Deck- und Wurfmeldeschein sowie unvollständige Angaben der Welpenzahl,manipulierte Röntgenaufnahmen, unseriöse Verkaufsmethoden, nicht artgerechte Haltung der Zuchthunde, Tötung von Welpen ohne wichtigen Grund und dergleichen werden durch Verwarnung eine zeitweise/totale Zuchtsperre oder Vereinsausschluss geahndet.
Nach Bekannt werden des Verstoßes wird  innerhalb einer außerordentlichen Sitzung, welche schnellst möglichst einzuberufen ist von der Hauptvorstandschaft entschieden.
Über diese Sitzung ist Protokoll zu führen. Dieses Protokoll ist dem entsprechenden Züchter in Kopie zuzustellen. Hat der Züchter seines Erachtens berechtigte Einsprüche gegen die Entscheidung vorzubringen, hat er dies innerhalb von 14 Tagen nach Zugang des Entscheides der Vorstandschaft schriftlich mit Begründung mitzuteilen. Die Vorstandschaft verpflichtet sich in solchen Fällen  dies nochmals zu besprechen.Die dann getroffene  Entscheidung ist endgültig und nicht mehr anfechtbar.

Die Welpen dürfen  nicht vor der 8. Lebenswoche abgegeben werden. Bei Übergabe der Welpen müssen sie mehrfach entwurmt und geimpft sein. Damit wird sicher gestellt, das der Züchter alles Mögliche zur Gesundheit der Welpen veranlasst.
Zur Kennzeichnung der Welpen werden sie duch den Tierarzt (bei der Impfung) oder durch den Zuchtwart mit einem Micro-Chip versehen.Diese Chip-Nummern werden jeweils  in der Zuchtbuchstelle auf den jeweiligen Hund registriert.
Der Zwingername der Zuchtstätte wird während der gesamten Vereinszugehörigkeit
geschützt und darf von niemand anderen benutzt werden.
IBV Mitgliedern ist es nicht gestattet über andere Vereine Wurfmeldungen bzw. Ahnentafeln zu beantragen

 


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