Old English Bulldog Rassestandard

 

Allgemein:

Der ideale Old English Bulldog ist ein loyaler und mutiger Hund von mittlerer Größe. Er hat einen mächtigen Kopf und einen sehr muskulösen Körper. Trotz seines kräftigen Körperbaus ist der OEB beweglich und ausdauernd, auch bei raschem Trap oder Galopp soll er geräuschlos atmen.

Athletisch sollten sie wirken, jedoch nicht langbeinig oder leicht gebaut sein.

Die Größe und das Gewicht sollten in richtiger Proportion stehen.

Rüden sind frei deckend und sollten maskulin wirken.

Hündinen sind frei gebärend und sollten feminin wirken.

Der Old English Bulldog hat keinerlei Atemprobleme, und geniest es im freien zu tollen und toben, jedoch sollte man darauf achten ihn nicht extremer Hitze oder extremer Kälte auszusetzen.

Sein sehr stabiles Temperament macht ihn zu einem vertrauenswürdigen und treuen Begleiter.

Sie lieben es ihren Besitzern zu gefallen, es scheint grade so als würden sie nur dafür leben. Ihre Lebensdauer liegt zwischen 10-14 Jahren.

 

Kopf/Nacken:

Ein sehr großer Kopf der allerdings mit dem Körper harmoniert. Geringe Faltenbildung am Kopf und eine tiefe Furche zwischen den Augen, die sich über die Vorderseite des Kopfes verlängert.Der Kopf sollte genauso oder breiter sein wie die Höhe der Schultern.Der Kopfumfang vor den Ohren gemessen sollte die Widerristhöhe nicht um mehr als 15% übertreffen. Von vorne gesehen erscheint der Kopf annähernd quadratisch mit einer leichten Ausbuchtung der Jochbogen.Der Stop ist deutlich ausgeprägt und die Stirnpartie eher flach bis max. leicht gewölbt.Ein im Gesamtbild zu kleiner Kopf im Verhältnis zum Körper, ist als Fehler zu bewerten.Der Nacken ist kurz bis mittellang und sehr muskulös, und sollte fließend in die Schultern übergehen ohne aufgesetzt zu wirken.

 

Ohren:

Die Ohren sind hoch angesetzt, stehen weit auseinander und sollten in Form von Rosenohren getragen werden.Das Rosenohr ist auf der Rückseite nach innen gefaltet undzurückgelegt, der vordere Ohrenrand fällt nach außen und hinten, das Innere der Ohrmuschelist teilweise sichtbar.Die Ohren sind klein und dünnhäutig.Hängeohren sind auch erlaubt, sollten jedoch nicht so tief hängen wie Schlappohren.Auf dem Kopf stehende, spitz nach oben ragende Ohren sind ein schwerer Fehler.

 

Fang/Gebiss:

Der Fang ist kurz und breit, die Lefzen hängen leicht herunter.Die Kiefermuskulatur ist sehr gut ausgeprägt und stark.Ein Vorbiss muss klar zu erkennen sein, sollte jedoch nicht mehr wie 4  cm betragen.Die Zahnleisten im Ober und Unterkiefer stehen gerade und parallel zueinander. Die Zähne sind kräftig.6 regelmäßig gestellte, gut entwickelte Schneidezähne zwischen den breit auseinanderplatzierten Eckzähnen. Fehlen der PM1 erlaubt. Ein vollzahniges Gebiss ist anzustreben.Die Nasenlöcher sind groß und weit geöffnet, die Falten sollten nicht zu dick sein. Die Schnauze ist breit und fast quadratisch, Zähne und Zunge sind bei geschlossenem Maul nicht sichtbar. Die Augenränder sowie die Lefzen sollten vollständig durchpigmentiert sein.Der Fang darf nicht kürzer als 3,8 cm und nicht länger wie 7,6 cm sein. Ein Scherengebiß oder kein Vorbiss sowie ein schiefer Kiefer führen zum Zuchtauschluss!

 

Augen:

Sitzen tief und liegen weit auseinander und sollten von mittlerer Größe sein.Jede Farbe ist erwünscht, jedoch sollten unterschiedliche oder "Ice Augen" nicht bevorzugt werden.Unförmige oder hängende Augen sind ein schwerer Fehler.Schielen oder nicht symmetrisch geformte Augen sind ein Zuchtausschluss.

 

Nase:

Der Nasenschwamm soll einfarbig und breit sein, mit großen Nasenlöchern.Die Nase sollte einfarbig sein, fehlende Pigmente sind ein leichter Fehler.

Brust:

Der Brustkorb sollte gut abgerundet und die Brust breit und tief bei einem Rüden und etwas höher und nicht ganz so breit bei einer Hündin sein.Die Brust sollte an der tiefsten Stelle bis zum Ellbogen reichen und entspricht bei idealen Verhältnissen der 1/2 der Widerristhöhe. Brustkorb geräumig, Rippen gewölbt.Eine schmale oder platt wirkende Brust muss als schwerer Fehler angesehen werden.

Rücken/Schultern:

Beim Rüden sollte der Rücken Rechtwinkilig und gut ausbalanciert erscheinen.Hündinnen sollten ähnlich wirken, jedoch sollte die Körperlänge berücksichtigt werden.Verhältnis gesamte Rumpflänge zur Widerristhöhe 1,2:1.Obere Linie des Rückens ist kurz und kräftig, möglichst gerade. Die Rückenlänge, vom
Halsansatz bis zur Rutenwurzel, entspricht der Widerristhöhe 1:1.Kurz mit einer leichten erhöhung zwischen den Schultern und einem geringen Abfall Richtung  Kruppe wird bevorzugt.Die Lendenpartie ist von oben gesehen nur unwesentlich schmaler als die Brustpartie. Kruppe leicht abfallend.Die Schultern sollen gut hinten liegen mit einer erkennbaren Winkelung, damit ein guter Bewegungsablauf gewährleistet ist.Grade Schultern sind ein Fehler.

Läufe/Pfoten:

Die Vorderläufe stehen grade und weit auseinander, nicht nach außen oder innen gebogen.Sie sollten eine gute Knochensubstanz haben.Die Ellbogen sollten realtiv nah am Körper anliegen. Fehlende Knochensubstanz ist sehr unerwünscht."Wackelige" Ellbogen führen zum Zuchtauschluss."East"/"West" Vorderläufe sind ein schwerer Fehler.Die Hinterläufe sind grade und sehr stark bemuskelt, und haben sehr breit gewölbte Oberschenkel.Ebenso sollten sie eine merkliche Beugung/Winkelung über dem Kniegelenk aufweisen, das ermöglicht einen perfekten Bewegungsablauf. Grade oder kaum wahrnehmbare Winkelungen sind ein schwerer Fehler. So genannte"Kuhfüße" führen zum Zuchtauschluss.Die Pfoten sind rund und vorne wie hinten aufliegend.Die Fesseln sollten sehr stark sein.Schwache Fesseln oder Spreizfuß führt zum Zuchtauschluss.

Rute:

Ein "Pumpengriffschwanz" der bis zum Sprunggelenk reicht wird bevorzugt, er sollte tief getragen werden und nicht hoch über den Rücken ragend.Korkenzieher, kurzer oder kupierter Schwanz sind auch akzeptabel.

Größe/Gewicht:

Rüden sollten zwischen 40 cm-51cm Groß und zwischen 24kg-39kg wiegen. Hündinnen sollten zwischen 38cm-49cm Groß sein und 22-35 kg wiegen. Toleranz +/- 2cm/2-3kgSollte der Hund in Gewicht und Größe ausserhalb der Norm liegen, ist dies jedoch kein Grund zur beunruhigung.Solange der Hund gut Proportioniert und das Gesamtbild ausgewogen erscheint ist dies nicht als Fehler zu bewerten.

Fell/Farbe:

Das Fell soll kurz, fein und glatt anliegend sein.Die Haut elastisch mit wenig Faltenbildung.Jede Farbe ist erlaubt, und keine  soll der anderen vorgezogen werden.Die Farben werden von einzelnen Farbpigmenten in Nase und Haut begleitet.
Die Nasenfarbe entspricht immer der Farbe des Hundes, wie Schoko oder Blau.Ein welliges oder langes Fell führt zum Zuchtauschluss, genauso wie Anzeichen von "Fransenbildung" im Bein und/oder Nackenbereich.

Temperament:

Ihr Temperament sollte Kontaktfreudig und fröhlich sein, wobei zuhause ein Wachsames Wesen erwartet wird. Aggressivität gegenüber Menschen ohne provokation führt zum Zuchtauschluss.

 

 Zuchtvoraussetzungen für den:

Olde english Bulldog..Renascence Bulldog...Alternativ Bulldog


Grundvoraussetzung für die Haltung und Züchtung von Hunden muss sein: die Gewährleistung einer trockenen, sauberen, ausreichend hellen und gut belüfteten Unterkunft der Tiere.  Ständig zugängliches Frischwasser und hochwertiges Futter sind genauso wie täglicher Auslauf und die Zuwendung durch den Züchter oberstes Gebot.

 Bei Inzucht und Inzestzucht muss vor der Verpaarung die schriftliche Genehmigung des Zuchtausschusses des I.B.V. eingeholt werden. Wenn eine Genehmigung erteilt wurde, so hat der Hauptzuchtwart oder ein von ihm beauftragter Zuchtwart den Wurf und dessen Entwicklung zu überwachen und zu dokumentieren.Solche Verpaarungen müssen begründet sein.

Der Hauptzuchtwart gehört dem Vorstand an. Er ist den Zuchtwarten übergeordnet und entscheidet in letzter Instanz. Ihm obliegt die Durchführung der Bestimmungen des I.B.V.

In das Zuchtbuch werden nur vom Zuchtwart abgenommene Welpen eingetragen. Beide Eltern der Welpen müssen, über eine Ahnentafel verfügen und zur Zucht zugelassen sein.


Die Welpen kontrolliert der zuständige Zuchtwart. Dabei wird die entsprechende Beurteilung in die Wurfmeldung eingetragen und dem Zuchtbuchamt gemeldet.


Die Zahl der im Wurf belassenen Welpen ist unbegrenzt. Um kräftige, gesunde und ausreichend mit Abwehrstoffen versorgte Welpen zu erhalten, ist das Stillen
durch das Muttertier vorgeschrieben. Bei entsprechend hoher Welpenzahl ist eine Beifütterung; wenn nötig sogar eine Ammenaufzucht vorzunehmen.


Die I.B.V.angehörigen Rüden und Hündinnen dürfen erst nach der HD-und ED-Auswertung zur Zucht eingesetzt werden.Die Auswertungen müssen durch einen anerkannten Tierarzt oder dafür befähigten Gutachter erfolgen.Die Rüden müssen ein Mindestalter von 12 Monaten beim ersten Deckakt erreicht haben.

Desweiteren muss eine ZTP (Zuchttauglichkeits-Prüfung nach Verordnung des IBV) erfolgreich von einem Formrichter abgenommen werden.(Rüde wie auch Hündin)


Die Hündinnen werden nach der 2. Hitze nach erbrachter HD-und ED-Auswertung zur Zucht zugelassen.
Eine Hündin darf frühstens ab einem Alter von 18 Monaten ihren ersten Wurf bekommen.Um eine Ausbeutung der Muttertiere vorzubeugen, muss nach zwei Belegungen mindestens eine Hitze ausgesetzt werden.  
Das Ende der Zuchttauglichkeit einer Hündin liegt im Alter von 7Jahren.
Ausnahmen werden durch Rat des Zuchtwartes und des Haustierarztes entschieden.

Folgende Verpaarungen werden vom I.B.V. genehmigt

HD/A mit...... HD/A-B und C

HD/B mit.......HD/A und B

HD/C mit.....HD/A

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ED/frei mit.....ED-1 und ED-2

ED/1.....mit ED/frei und ED/1

ED/2.....mit ED/frei

 

 Gebiss
P1,2,3 und die M3 sollten vorhanden sein,ist aber kein Zuchtausschluss.Betroffenen Zuchttiere dürfen nur mit einem vollzahnigen Zuchtpartner verpaart werden. Wünschenswert ist ein gleichmäßiges und gerades Gebiss.Eine Gebisskarte ist vom Tierarzt/Zuchtwart auszufüllen. Bei erheblichen Gebissmängel ( ohne ärztlichen Eingriff) erfolgt ein Zuchtausschluss.


Weitere Zuchtvoraussetzungen

Das Mindestbelegalter für Zuchthündinnen beträgt 18 Monate.  
Das Mindestalter für Deckrüden beträgt 12 Monate

Hündinnen dürfen nach Vollendung des 7. Lebensjahres und Rüden nach Vollendung des 8. Lebensjahres nicht mehr zur Zucht eingesetzt werden.Max.5 Würfe sind für eine Hündin zugelassen, ein 6.Wurf ist, zur Schonung alter Hündinnen, nur nach Genehmigung durch den Hauptzuchtwart zugelassen.


 Zuchtzulassungsprüfung

-Das Mindestalter für die Zulassung zur Zuchtzulassungsprüfung (ZTP) beträgt 15 Monate.
-Bei der Zuchtzulassungsprüfung werden die Untersuchungsergebnisse, der Standard und das
 Wesen des Hundes beurteilt.

-Das Original des auszufüllenden  Beurteilungsbogens verbleibt beim Hundebesitzer. Eine Kopie erhält der I.B.V.

-Zuchtwarte dürfen ihren eigenen Hunden sowie die Hunde enger Familienangehöriger nicht zuchttauglich schreiben.

- Zuchtzulassungsprüfungsvoraussetzung ( ZTP-Voraussetzungen)

-Einhaltung der Mindestaltervorgaben


 Entzug der Zuchtzulassung

Bei nachweisbar später auftretender Erbkrankheiten und/oder wer nachweisbar falschen Angaben über den Gesundheitszustand des Hundes oder vorsätzlich falsche Angaben darüber in wessen Eigentum sich der Hund befindet macht, kann der Hauptzuchtwart des I.B.V.  einem zur Zucht zugelassenem Hund nachträglich die Zuchtzulassung entziehen. Es erfolgt eine Meldung an das Zuchtbuchamt   hierüber.
 
Typisierung
Jegliche Über- und Untertreibung im Typ ist nicht erlaubt.

Inzucht und Inzestverpaarungen
Sind nur nach Eingabe und Genehmigung durch den Hauptzuchtwart des I.B.V. erlaubt
Wiederholungsverpaarungen
Sind bei Welpen eines Wurfes gesundheitliche, seelische oder körperliche Mängel aufgetreten, kann der Hauptzuchtwart der I.B.V.  eine Wiederholungsverpaarung untersagen.

Ammenaufzucht von Welpen
Hat ein Wurf eine Wurfstärke ab 6 Welpen, kann eine Amme zur Welpenaufzucht hinzugezogen werden. Die Amme muss kräftig und gesund sein. Der Amme dürfen höchstens insgesamt 6 Welpen, einschließlich der eigenen, unterlegt werden.Der Ammenbesitzer hat die Anzahl der angelegten Welpen zu bestätigen und dafür Sorge zu tragen, dass die angelegten Welpen, von denen seiner eigenen Hündin zu unterscheiden sind. Die Abnahme eine solchen Wurfes erfolgt im Haushalt der Züchters und nicht in dem des Ammenbesitzers.

 Erfordernisse an den Züchter

Der Züchter muss über ausreichendes Fachwissen verfügen Die Zuchtordnung und das Tierschutzgesetz müssen ihm in der jeweils gültigen Fassung bekannt sein.Die überwiegende Haltung von Hunden in einem Zwinger oder änlichem ist nicht gestattet.
Es sollte ein gesondertes Wurf-Welpenzimmer vorhanden sein Ist dies nicht vorhanden muss dies durch eine gesonderte Abtrennung so zu erreichen sein, dass ausreichend Rückzugsmöglichkeit für die Zuchthündin besteht.


 Zulassung des Zwingers

Der Zwingername bildet den Zunamen des Hundes.
Bei Beantragung des Zwingernamens an den I.B.V.  sind drei gewünschte Namen, wobei eine Reihenfolge bei der Bevorzugung angegeben werden muss, anzugeben.Der zu schützende Name muss sich von bereits geschützten Namen unterscheiden.Eine Genehmigung und der Schutz des Zwingernamens erfolgt durch den I.B.V. 
Bei jeder Wurfbesichtigung und Wurfabnahme hat der Zuchtwart das Recht, alle Räumlichkeiten, in denen Hunde untergebracht sind, zu besichtigen. Diesen Zugang hat der Züchter auch bei Verdacht wegen Verstößen gegen die Zuchtordnung, hinsichtlich der Zwinger-und Zuchtvoraussetzungen, zu gewähren.
Die Zulassung des Zwingers kann jederzeit aufgehoben werden, wenn sich die Umstände der Haltung im Rahmen dieser Zuchtordnung verschlechtert haben.
Mit Beendigung der Mitgliedschaft im I.B.V.  erlischt auch der Zwingerschutz.

 Rüdenbesitzer

Der Eigentümer des Deckrüden hat sich vor einer Deckabsicht davon zu überzeugen, dass sein Rüde und die zu belegende Hündin die Zuchtvoraussetzungen des I.B.V.  erfüllen.Wählt der Rüdeneigentümer einen vereinsfremde oder einen sich im Ausland befindlichen Hündinn aus, hat sich der Züchter vom Vorliegen einer gültigen ZTP zu überzeugen.Die Hündinn sollte die gleichen  Zuchtvoraussetzungen wie der I.B.V.   haben.
Der Halter eines Deckrüden hat ein Deckbuch zu führen, in dem aktuell alle Angaben sämtlicher, auch vereinsfremder, Deckvorgänge festzuhalten sind. 
Die Deckgebühr wird zwischen dem Eigentümer des Deckrüden und der Hündin frei vereinbart.
Auf die Höhe der Gebühr, sowie die Vereinbarung zum Leerbleiben der Hündin, hat der I.B.V.   keinen Einfluss, dies ist allein Sache zwischen Deckrüden-und Hündinnenbesitzer.

 Hündinnenbesitzer

Der Eigentümer der Hündin hat sich vor einer Deckabsicht davon zu überzeugen, dass die Hündin und der Rüde die Zuchtvoraussetzungen des I.B.V.  erfüllen.Wählt der Hündinneneigentümer einen vereinsfremden oder einen sich im Ausland befindlichen Rüden aus, hat sich der Züchter vom Vorliegen einer gültigen ZTP zu überzeugen.Der Rüde sollte die gleichen  Zuchtvoraussetzungen wie der  I.B.V.  haben.

 Meldung eines Wurfes

Alle Würfe sind vollständig, incl. Totgeburten bei dem Hauptzuchtwart  des I.B.V.   innerhalb von 3 Tagen  zu melden,später eintretende Todesfälle sind sofort zu melden. Hat eine Hündin eine Kaiserschnittgeburt ist dies innerhalb von 7 Tagen schriftlich dem Hauptzuchtwart  des I.B.V.   zu melden.

 Wurfbesichtigung und Abgabe der Welpen

Die Abnahme des Wurfes erfolgt durch den Zuchtwart im Alter von mind.7 Wochen. Es wird ein Wurfabnahmeprotokoll angefertigt, von dem der Zuchtwart sowie der Züchter eine Abschrift erhält. Das Original verbleibt beim I.B.V.Bei der Wurfabnahme wird überprüft, ob die Welpen gechipt wurden und die Chipnummern übereinstimmen. Außerdem prüft der Zuchtwart die Welpen auf Taubheit. Sollte dies festgestellt oder vermutet werden, so muss der Züchter den/die Welpen auf eigene Kosten bei einem Tierarzt audiometrisch untersuchen zu lassen.Das Ergebniss muss dem I.B.V.  mitgeteilt werden.
Zuchtwarte dürfen bei ihren eigenen Hunden  sowie bei Hunde enger Familienangehöriger keine Wurfabnahme durchführen.
Alle Welpen müssen min. 3-mal entwurmt werden.
Dem Welpenkäufer ist ein Hinweisblatt auf die weiter zu erfolgende Entwurmung, ein Kaufvertrag, die Ahnentafel,(nach Erhalt) der Impfpass/EU-Heimtierausweis, eine Kopie des Wurfabnahmeprotokoll und ein Futter-und Pflegeplan zu übergeben.

 Ahnentafel

Die Ahnentafel ist eine Urkunde und somit als solche zu behandeln. Jegliche Fälschung oder Änderung wird strafrechtlich wegen Urkundenfälschung verfolgt.Bei einem Besitzerwechsel ist die Anschrift des neuen Besitzers in der Ahnentafel zu vermerken.
Der Verlust der Ahnentafel ist umgehend gegenüber dem I.B.V.  anzuzeigen.
Die Umschreibung von Ahnentafeln anderer Zuchtbuchämter, sowie ausländischer Ahnentafeln ist erlaubt. Bei deutschen Ahnentafeln sind mindestens 3 Generationen, bei ausländischen Ahnentafeln ebenfalls mindestens 3 Generationen sowie eine amtliche Übersetzung, Voraussetzung für eine Umschreibung. Ausnahmen hiervon bestehen bei Ahnentafeln deutscher Verbände, welche grundsätzlich nur einen Eintrag von 3 Generationen platzmäßig vorsehen.
                                                                                                                                            Verstöße gegen die Zuchtordnung


Falsche, unwahre Angaben auf Deck- und Wurfmeldeschein sowie unvollständige Angaben der Welpenzahl,manipulierte Röntgenaufnahmen, unseriöse Verkaufsmethoden, nicht artgerechte Haltung der Zuchthunde, Tötung von Welpen ohne wichtigen Grund und dergleichen werden durch Verwarnung eine zeitweise/totale Zuchtsperre oder Vereinsausschluss geahndet.
Nach Bekannt werden des Verstoßes wird  innerhalb einer außerordentlichen Sitzung, welche schnellst möglichst einzuberufen ist von der Hauptvorstandschaft entschieden.
Über diese Sitzung ist Protokoll zu führen. Dieses Protokoll ist dem entsprechenden Züchter in Kopie zuzustellen. Hat der Züchter seines Erachtens berechtigte Einsprüche gegen die Entscheidung vorzubringen, hat er dies innerhalb von 14 Tagen nach Zugang des Entscheides der Vorstandschaft schriftlich mit Begründung mitzuteilen. Die Vorstandschaft verpflichtet sich in solchen Fällen  dies nochmals zu besprechen.Die dann getroffene  Entscheidung ist endgültig und nicht mehr anfechtbar.

Die Welpen dürfen  nicht vor der 8. Lebenswoche abgegeben werden. Bei Übergabe der Welpen müssen sie mehrfach entwurmt und geimpft sein. Damit wird sicher gestellt, das der Züchter alles Mögliche zur Gesundheit der Welpen veranlasst.
Zur Kennzeichnung der Welpen werden sie duch den Tierarzt (bei der Impfung) oder durch den Zuchtwart mit einem Micro-Chip versehen.Diese Chip-Nummern werden jeweils  in der Zuchtbuchstelle auf den jeweiligen Hund registriert.
Der Zwingername der Zuchtstätte wird während der gesamten Vereinszugehörigkeit
geschützt und darf von niemand anderen benutzt werden.

IBV Mitgliedern ist es nicht gestattet über andere Vereine Wurfmeldungen bzw. Ahnentafeln zu beantragen

 


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